Samstag, 5. September 2026 – Start: 11:00 Uhr – Leipziger Straße 43, Frankfurt-Bockenheim – Abschluss: nachmittags in Frankfurt-Bornheim

Kriege fallen nicht vom Himmel.
Ihnen gehen Feindbilder voraus. Propaganda. Angst. Halbwahrheiten. Auslassungen. Behauptungen, die später niemand mehr verantworten will.
Zum Antikriegstag gehen wir deshalb quer durch Frankfurt.
An 9 Stationen für den Frieden erinnern wir an historische Kriege und ihre Rechtfertigungen – vom Ersten und Zweiten Weltkrieg über Vietnam, Jugoslawien, Irak und Libyen bis zu den Kriegen unserer Gegenwart.
Wir stellen Fragen:
Was wurde vor Kriegen behauptet? Was stellte sich später als falsch, übertrieben oder unvollständig heraus? Welche Informationen wurden verschwiegen? Warum erfahren die Menschen die ganze Geschichte oft erst Jahre später? Und was können wir daraus für die Gegenwart lernen?
Unser Anliegen ist nicht, eine Kriegspropaganda durch eine andere zu ersetzen.
Unser Anliegen ist:
Hinschauen. Nachfragen. Quellen prüfen. Vorgeschichten kennen. Feindbilder zurückweisen. Verhandlungen ermöglichen. Frieden einfordern.
Denn wer aus vergangenen Kriegen lernen will, muss Kriegspropaganda erkennen, bevor die Bomben fallen.
Unsere Route
[1] 11:00 Uhr – Leipziger Straße 43 Auftakt: Warum wir über Kriegspropaganda sprechen müssen
[2] – Bockenheimer Warte - Carlo-Schmid-Platz
[3] – Hauptbahnhof
[4] – Römerberg
[5] – Hauptwache
[6] – Brockhausbrunnen
[7] – Konstablerwache
[8] – Merianplatz
[9] – Bornheim-Mitte
am späten Nachmittag: Zugabe am Fünffingerplätzchen
An jeder Station gibt es kurze Redebeiträge, Informationen und teilweise Musik.
Die Stationen ausserhalb des Zentrums werden mit der U-Bahn angefahren. In der Innenstadt laufen wir die Stationen ab.
Da pro Station nur etwa 15-20 Minuten Zeit verfügbar sind, wird vor jeder Station unser aktueller Standort auf Telegram und X veröffentlicht, für Teilnehmer, welche sich noch später anschließen möchten.
Es wird eine friedliche, respektvolle Veranstaltung werden - ohne Feindbilder gegen Völker, Religionen oder Bevölkerungsgruppen. Journalisten sind ausdrücklich eingeladen, die Veranstaltung zu begleiten, Quellen zu prüfen, Fragen zu stellen und mit Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.
Frieden braucht Menschen, die widersprechen.
Wenn Aufrüstung als alternativlos gilt. Wenn Diplomatie lächerlich gemacht wird. Wenn ganze Völker zu Feinden erklärt werden. Wenn Zweifel unerwünscht sind. Wenn Krieg wieder als normale Politik erscheint.
Dann braucht es eine Friedensbewegung.
Kommen Sie mit.
9 Stationen für den Frieden Samstag, 5. September 2026 · Frankfurt am Main · 11 Uhr Leipziger Str. 43
Für Frieden. Für Diplomatie. Für Aufklärung. Gegen Krieg und Kriegspropaganda.