Beitrag von Chris Barth vom Corona-Symposium aus Berlin

Eine Erkenntnis, die eigentlich nicht neu ist. Was den FDP-Politikern Karl-Hermann Flach und Guido Westerwelle bereits klar war, wurde den Teilnehmern des Corona-Symposium am 07. und 08.11.25 im deutschen Bundestag noch einmal vor Augen geführt:
„Die Freiheit stirbt immer zentimeterweise“
und mit ihr die Zukunft für all jene Menschen, die in unserem Land schon länger leben, arbeiten und Steuern zahlen.
Was mit Corona-Lockdowns, Maskenzwang, Pharmapropaganda, Impfdruck und Cancel-Culture begann, ist „plötzlich und unerwartet“ nicht einfach weg, nur weil es aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Es gärt weiterhin im Magen eines Landes, das zunehmend an eine totalitäre Dystopie erinnert.
Menschen wie Michael Ballweg (IT-Unternehmern, Gründer QD711), Dr. Reiner Füllmich (Anwalt), Arne Schmitt (Pianist), Bernd Beyerlein (Soldat), Michael Fritsch (Polizist), Dr. Monika Jiang (Ärztin) und tausende andere haben das schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Ihnen war der bedingungslose Schutz unserer Grundrechte so wichtig, dass sie selbst in „Notzeiten“ für diese Rechte einstanden und vom System gnadenlos verfolgt werden.
Ich selbst war 25 Jahre in der Energiebranche tätig und habe deutschen Unternehmen geholfen, sich im energietechnischen, -wirtschaftlichen und -rechtlichen Rahmen zurechtzufinden – jenem Rahmen, der in Berlin und in Brüssel „gesetzt wird“. Ähnlich wie Ballweg habe ich dieses Leben im April 2020 hinter mir gelassen. Warum? Weil ich es leid war, weiterhin Symptombekämpfung zu betreiben. Ich wollte an die Ursachen unserer selbstgewählten Unfreiheit heran.
Und ganz persönlich: Ich möchte mir später von meinen Söhnen oder deren Nachkommen nicht vorwerfen lassen müssen, geschwiegen zu haben, als Deutschland sich mit Anlauf selbst in den Abgrund stürzte.
Hierzulande erklingt scheinbar das ewig gleiche Lied: Während andere Länder das Corona-Unrecht längst aufarbeiten, Bußgelder erstatten und beruflich geschädigte Menschen rehabilitieren, werden in Deutschland weiterhin Kritiker verfolgt. Wir haben es in der BRR offenbar mit besonders hartnäckigen Kräften des Niedergangs zu tun.
Rudolf Steiner sagte sinngemäß dazu:
„In Zeiten, in denen die Niedergangskräfte dominieren, kommt es auf den Einsatz des ganzen Menschen an. Auf den Entschluss, nicht mit dem Strom und nicht gegen den Strom zu schwimmen, sondern NEULAND zu schaffen – in sich selbst und in seinem Wirkungskreis.“
In diesem Geist habe ich bis heute unzählige Kundgebungen und Montagsdemos nicht nur im Rhein-Main-Gebiet mitorganisiert. Diese zeigen Menschen NEULAND auf. Sie eröffnen Perspektiven, führen Menschen zusammen – nicht nur gegen etwas, sondern für etwas:
Für ein lebens- und liebenswertes Land. Für ebensolche Menschen und Unternehmen. Nicht, weil wir besser wären als andere – sondern weil wir groß genug sind, um unsere Talente leuchten zu lassen, und demütig genug, um anderen nicht ständig belehrend entgegenzutreten.
Freiheit schwindet, wenn staatliche Maßnahmen im Namen der Sicherheit dazu benutzt werden, unsere Rechte einzuschränken. Gibt man der Regierung die Befugnis, im Notfall (oder „Spannungsfall“) Grundrechte auszusetzen, wird diese über kurz oder lang solche Notfälle herbeiführen – um genau diese Rechte einschränken zu können.
Doch der eigentliche Fehler liegt bei uns Bürgern: Wenn wir unsere Wachsamkeit verlieren und vergessen, uns gegen jede Form von Freiheitsbedrohung zu wappnen, dann sind wir selbst es, die das Tor zur Unfreiheit öffnen.
Ein freier Staat braucht freie Bürger – selbstbewusste Menschen, die sich nicht mit dem Satz abspeisen lassen: „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.“ Selbstbewusste Bürger sind das Rückgrat jeder freiheitlichen Demokratie.
Die ultimative Bedrohung für die Bürger Deutschlands und Europas: wenn es Ursula von der Leyen, Christine Lagarde, Tedros Ghebreyesus und Peter Thiel – sowie die von ihnen beeinflussten Regierungschefs der EU – schaffen sollten, digitale Identität und digitalen T-Euro zu etablieren, während wir durch Ablenkung in geopolitischen oder regionalen Konflikten gefangen sind, dann wird das digitale Gefängnis Wirklichkeit.
Die einzige wirksame Antwort darauf ist der zivile Ungehorsam – friedlich, massenhaft und unerschütterlich! So wie im August 2020 zentral in Berlin und im Winter 2021/22 überall in Deutschland.
Jeden Montag, 18 Uhr, vor den Rathäusern – überall in Europa!
Der Versuch, die Menschheit digital zu versklaven, muss mit uns ein für alle Mal scheitern. Wir müssen und dürfen uns das nicht gefallen lassen. Wir sagen: NEIN! Vielleicht wollen Sie keine Revolution. Vielleicht sind Sie wie Michael Ballweg, Kayvan Sufi-Siavash oder ich ein friedliebender Mensch. Sie möchten nicht anecken. Sie wissen, dass Wahlen wichtig sein können – genauso wie die Arbeit von AfD, dieBasis und anderer Bewegungen, innerhalb und außerhalb der Parlamente.
Aber: Diese Arbeit allein wird nicht reichen!
Gegen diese fundamentale Bedrohung gibt es keine rein politische Lösung.
Doch wir können unseren Dienst verweigern. Wir können neu lernen, was Kommunalität und Subsidiarität bedeuten. Wir können unsere Bürgermeister und Landräte in die Pflicht nehmen.
Ich bin überzeugt: Wenn genügend Menschen (es reichen 3%!) sich wirklich auf den Weg machen und erkennen, dass wir die Macht haben, dann wird sich etwas ändern.
Und erinnern wir uns gegenseitig daran: Dieser Kampf für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung ist auch ein geistiger Kampf.
Sind wir verbunden mit der stärksten Schöpferkraft im Universum – die uns liebt und heilt –, dann, Mitbürger überall im Land, müssen wir uns vor nichts fürchten. Vor gar nichts!