„UND WENN SIE IM NEUEN DEUTSCHLAND NICHT GESTORBEN SIND, SO LEBEN SIE NOCH HEUTE.“

von Redaktion — über |

Ein Gastbeitrag von A. Weinacker, Frankfurt

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Vom Regenbogen zum Einheitsgrau


Es war einmal ein buntes Regenbogenland. Das war so bunt, dass man irgendwann die einzelnen Farben nicht mehr auseinanderhalten konnte. Das Bunte war in Wahrheit ein Einheitsgrau. Wer meinte, es gebe doch auch andere Farben, wurde als Ketzer diffamiert und aus der toleranten Vielfalt ausgeschlossen. So wurde aus der toleranten Vielfalt ein toleranter Einheitsbrei, der keine anderen Ansichten gelten ließ.

Erosion von Leistung und Wohlstand


Alles wurde großzügig an alle verteilt. Nur wer wirkliche Werte schuf, wurde vernachlässigt. Auch sagen durfte er nichts, denn das war in der Einheitsfarbe nicht vorgesehen. Also mussten diejenigen, die noch leisteten, weiter buckeln – und dabei weiter verarmen. Leistung lohnte sich nicht mehr. Innovation kam ins Stocken. Bildung wurde zerstört. Die Industrie vergrault. Die Hoffnung zerfiel.

Warnungen, die keiner hören wollte


Jahrelang wurde jeder, der den Zusammenbruch der deutschen Industrie vorhersagte, als Querdenker bezeichnet, der das bunte Land und die Ideologie nur zerreden wolle. Nach Realität wurde nicht gefragt. Man zerstörte die Energiesicherheit mit „Vogelschredderanlagen“. Man erfand eine „Luftsteuer“ zur Klimarettung. Es entstand Bürokratie für den Stillstand – zur Beschäftigung vieler bunter Beamter, die das kontrollierten und sich dabei noch wohlfühlen durften.

„Der beste Sozialismus aller Zeiten“


Alles fürs Gute, alle zusammen für den besten Sozialismus aller Zeiten. Die anderen sozialistischen Systeme, die schon zuvor krachend gescheitert waren, seien einfach kein „echter Sozialismus“ gewesen, so die Roten unter den Bunten. Selbst die Schwarzen wurden Rot und durften keine andere Ansicht vertreten – denn sonst werden die toleranten Antifaschisten ziemlich intolerant. Diese wurden zudem vom Staat bezahlt: zur Sicherung „ihrer Demokratie“ und der bunten Ansicht.

Steuer-/Abgabenlast und der private und industrielle Absturz


Über 54 % des Erwirtschafteten gelangen in den Steuersäckel. Der große Rest ging in Sozial- und Krankenversicherung usw. Beim Bürger blieben maximal 15 % Netto vom Brutto. Wobei nur etwa 15 Millionen Bürger von 85 Millionen Nettosteuerzahler waren. Tendenz: stark fallend.

Durch die Vernichtung der Industrie fürs bunte Phantasieland wurden immer mehr Leistungsträger arbeitslos. Das Herz der Wirtschaft – die Industrie – erlebte einen ausgewachsenen Zusammenbruch. Allein in den Jahren 2023/24 gingen 200 000 Arbeitsplätze verloren. Besonders dramatisch war der Rückgang in der Automobilindustrie: Diese stürzte nach Angaben des VDA im Monatsvergleich um erstaunliche 18,5 Prozent ab. Die zentrale Wertschöpfung des Regenbogenlandes rührte einst von der Industrieproduktion – im Automobilsektor, in der Chemie, im Maschinenbau und im Bauwesen –, doch diese Kerngebiete geraten seit Jahren als Kollateralschaden der CO₂ Klimareligion unter Beschuss.

Schuldenpolitik als Ersatzhandlung


Die Steuereinnahmen wurden geringer, die Verteilung größer; Schulden- und Zinslast stiegen exponentiell an. Klar war: Die Hoffnung der Regierung beruhte auf einem massiven Schuldenpaket, das mithilfe kreditfinanzierter Staatsausgaben künstlich positive Effekte in die Märkte pumpen sollte – mitten in einem ausgewachsenen wirtschaftlichen Flächenbrand. Dieser Ansatz wurde von Experten als „Voodoo-Economics“ bezeichnet: Sein einziger Zweck war es, neue Kredite – später von den Steuerzahlern über höhere Steuern und Inflation zu bedienen – in die langen Trockenkanäle der grünen Günstlingswirtschaft und der Kriegsindustrie zu leiten.

Schwund an Leistungswillen und Kaufkraft = systemischer Stillstand


Der Leistungswille derer, die das bunte Land finanzierten, sank. Die Kaufkraft schwand, und das Ausland wollte die vollkommen überteuerten Produkte der Vorzeigebunten nicht mehr kaufen. Die Sozialkassen wurden ausgeraubt. Die Rentenkasse war alle. Die Nicht Nettosteuerzahler waren nicht mehr finanzierbar, die Schulden nicht mehr tragbar.

Das bunte Land verlor jahrelang Milliarden an Direktinvestitionen ins Ausland – ein unmissverständliches Zeichen schwacher Bedingungen und eines wettbewerbsfeindlichen, quasi sozialistischen Geschäftsumfelds. Die schwere Wirtschaftskrise war kein gewöhnlicher Abschwung. Es war ein systemischer Zusammenbruch – einer, der so lange andauern sollte, bis Brüssel, Paris und Berlin, unabhängig von politisch ideologischer Ausrichtung, zu grundlegenden Wenden gezwungen würden.

Krisen als Herrschaftsinstrument


Was aber taten Brüssel, Paris und Berlin, damit die Rechtschaffenden und die Bunten nicht plötzlich gemeinsam erkannten, dass sie in einem Ponzi-Spiel betrogen wurden? Wie an der Macht bleiben und die Schuld woanders suchen? Sie schufen neue Krisen: Klimakrise, Krieg, Energiekrise, P(l)andemien, Blackout – you name it. Sie schufen Notstandsgesetze zum vermeintlichen Schutz der Bevölkerung und raubten ihr dabei Grundrechte.

Freiheits- und Kapitalraub durch supranationalen Einheitsbrei


Meinungs-, Bewegungs- und Reisefreiheit; Bargeld; Versammlungsrecht; Energie und Lebensmittelrationierungen; Massenmigration; Abstand; Maske; Digital ID; totale Überwachung: ein Polizeistaat, eine Kriegswirtschaft. Dabei hetzten sie die Menschen gegeneinander auf und gewährten – als alles zerstört war – den bunten Bürgern die Rettung durch einen übermächtigen Staat, der alle schützt oder, noch besser, kontrolliert.

Dies wurde der Einfachheit halber EU, UN oder WHO genannt. Mit diesen NGOs sollten wir den Einheitssozialismus – den wirklichen bunten Einheitsbrei im sogenannten Wertewesten – endlich zu 100 % verwirklicht haben. q.e.d.

Das letzte Kapitel dieser wirtschaftlichen Todesspirale war die beschleunigte Kapitalflucht – sie nahm weiter Fahrt auf. Allein im Jahr 2024 verließen 64,5 Milliarden Euro das bunte Regenbogenland und flossen an andere Standorte.

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Tacheles: Es ist Zeit umzusteuern


Aber nun mal Tacheles: So weit darf und soll es nicht kommen! Die Menschen kehren um, zeigen dem System den Rücken. Die EU und das bunte Land sind bereits global isoliert. Zerfall und beschleunigter Aufwachprozess erfolgen schneller, als die NGOs oder deren Strippenzieher sich die Macht durch ihre Krisen sichern können.

Zentralsysteme sind schließlich schon immer gescheitert – an Bürokratie, an fehlender Innovation und an langen, ineffektiven Wegen. Leider müssen es viele erst sehen, bevor sie zur Veränderung bereit sind. Denn Veränderung bedeutet: etwas tun. In die Handlung kommen. Raus aus der Komfortzone. Selbst denken. Sich einsetzen – für sich und die Mitmenschen. Das wurde vielen aberzogen. Aber es wird kommen. Dann stellen wir das bunte Land wieder vom Kopf auf die Füße. Leistung wird sich wieder lohnen – kulturell und monetär. Und wenn Sie im neuen Deutschland nicht gestorben sind, so leben Sie noch heute.

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit ist Mut.“ — Perikles