Leserzuschrift: "Wenn der Staat seine eigenen Leute vergisst"

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Gastbeitrag von Salvatore U.

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Ich bin kein Politiker, kein Experte, kein Lobbyist. Ich bin einfach nur ein Bürger dieses Landes. Ein Mann, der zwar nicht hier geboren wurde, aber fast sein ganzes Leben lang hier gearbeitet hat, Steuern gezahlt hat, Kinder großgezogen und gehofft hat, dass dieser Staat ihm eines Tages etwas von dem zurückgibt, was er all die Jahre geleistet hat. Heute weiß ich: Das wird er nicht. Weil dieser Staat sich abgewendet hat – von seinen eigenen Leuten, von den hart arbeitenden Menschen, die dieses Land tragen. Stattdessen verfolgt er Ideale und Utopien, die mit der Realität der meisten Bürger nichts mehr zu tun haben.

Haushaltslügen und der große Griff in unsere Taschen


Was da gerade im Bundestag vorgelegt wurde, nennt sich Haushalt 2026. Ein Haushalt, der mit Begriffen wie „Investitionen in die Zukunft“ verkauft wird, in Wirklichkeit aber eine Bilanz des politischen Bankrotts darstellt. Fast eine Billion Euro neue Schulden in vier Jahren – das ist keine Zukunftsvorsorge, das ist Wahnsinn. Das ist ein wirtschaftspolitischer Suizidversuch.

Ich habe über vier Jahrzehnte gearbeitet. Ich habe miterlebt, wie sich Deutschland von einem Industriestandort von Weltrang in eine ideologisch geführte Bananenrepublik verwandelt hat. Die Zeiten, in denen Schuldenmachen als Ausnahme galt, sind längst vorbei. Heute lebt der Staat auf Pump – auf Kosten meiner Kinder und Enkel. Und keiner scheint sich mehr dafür zu schämen.

Der Bundesrechnungshof schlägt Alarm, doch niemand hört hin. Es wird weiter Geld ausgegeben, als gäbe es kein Morgen. Dabei ist es nicht das Geld der Politiker, das sie so großzügig verteilen – es ist unser Geld. Es ist das Geld von Schichtarbeitern, von Selbstständigen, von Handwerkern. Und wir werden von dieser Regierung behandelt wie Melkvieh. "Sozial gerecht" nennt man das dann auch noch. Ich nenne das: Staatsplünderung.

Wirtschaft am Abgrund – und keiner schaut hin


Wir stehen vor einer Insolvenzwelle, wie wir sie in der Nachkriegsgeschichte noch nie erlebt haben. 222.000 Firmenpleiten allein im letzten Jahr – und 2025 soll es noch schlimmer werden. Wo sind denn die klugen Köpfe in Berlin, die das verhindern wollten? Wo sind die Hilfspakete für den Mittelstand? Stattdessen: Bürokratie, Auflagen, Energiekosten, Abgaben, Abgaben, Abgaben.

Und was sagt die Regierung? "Wir investieren!" Ja, in was denn? In Wärmepumpen, die keiner will? In E-Ladeparks, die keiner braucht? In Gaskraftwerke, die mit importiertem Flüssiggas aus Übersee betrieben werden sollen? Das ist doch nicht zukunftsfähig – das ist realitätsfern.

Während Konzerne wie Mercedes, Volkswagen und ZF Zehntausende Stellen streichen, während sich die Chemie- und Stahlindustrie leise verabschiedet, träumt die Politik weiter vom "grünen Wunderland". Ich sehe aber kein Wunder, ich sehe nur verbrannte Erde.

Energiewende: Ein Dogma frisst ein Land


Man darf ja heute kaum noch laut sagen, dass man gegen die Energiewende ist, ohne gleich als "Klimaleugner" abgestempelt zu werden. Aber ich frage: Was nützt ein Klima, wenn kein Mensch mehr da ist, der es genießen kann, weil er vorher seinen Job verloren hat?

Die Abschaltung der Kernkraft war ein katastrophaler Fehler. Punkt. Niemand auf der Welt versteht, warum ein Industrieland mit funktionierender, sicherer und emissionsfreier Stromerzeugung diese mutwillig zerstört. Und während Deutschland seine Kraftwerke sprengt, bauen andere Länder neue. Was wir hier erleben, ist keine Transformation – das ist Maschinenstürmerei.

Vier bis fünf Billionen Euro für eine Energiewende ohne Nutzen. Das ist kein Klimaschutz, das ist ökonomischer Vandalismus. Während wir den Letzten das Licht ausknipsen, lachen sich andere ins Fäustchen – und verkaufen uns dann ihre Energie teuer zurück. Danke für nichts.

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Der Sozialstaat ist kaputt – dank ideologischer Verblendung


Ich war immer stolz darauf, in einem Land zu leben, das soziale Sicherheit bietet. Aber was heute aus diesem Sozialstaat geworden ist, spottet jeder Beschreibung. Das Bürgergeld – einst als Absicherung gedacht – ist zu einem Magneten für Zuwanderung verkommen. Zu einem Selbstbedienungsladen für alle, die das System zu durchschauen wissen.

Fake-Adressen, gefälschte Papiere, Milliardenbetrug – und die Regierung? Sie schaut weg. Oder sie weiß es – und lässt es laufen. Beides ist ein Skandal. Der arbeitende Teil der Bevölkerung zahlt derweil immer mehr für immer weniger. Die Beiträge steigen, die Leistungen sinken. Diejenigen, die den Karren ziehen, werden mit Füßen getreten.

Was ist das noch für ein Sozialstaat, wenn er nicht mehr zwischen Leistung und Missbrauch unterscheidet? Wenn die Steuerzahler für Menschen aufkommen müssen, die nie einen Cent eingezahlt haben, aber sämtliche Leistungen beanspruchen?

Migrationspolitik: Die permanente Realitätsverweigerung


Wer immer noch glaubt, wir hätten die Migration "im Griff", lebt in einer anderen Welt. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Zigtausende neue Asylbewerber pro Monat, kaum Rückführungen, steigende Folgeanträge. Und das System kollabiert. Schulklassen mit 90% nicht-deutschsprachigen Schülern, Wohnungsnot, überlastete Sozialsysteme, steigende Kriminalität.

Und was tut die Regierung? Sie macht weiter wie bisher. Man redet sich die Realität schön, spricht von "Willkommenskultur" und "Vielfalt", während ganze Stadtviertel sich verändern – und nicht zum Positiven. Wer das anspricht, wird diffamiert. Aber ich frage: Wie lange soll das noch gut gehen?

Wer arbeitet, hat immer weniger vom Leben. Wer nicht arbeitet, wird versorgt. Das ist nicht sozial – das ist toxisch. Es untergräbt jeden gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und es zerstört das Vertrauen in den Staat.

Bildung: Eine verlorene Generation


Ich habe Kinder. Ich sehe, was in den Schulen los ist. Lehrer, die kapitulieren. Schüler, die kaum noch lesen oder schreiben können. Und eine Politik, die das Problem nicht lösen will, sondern es sprachlich weichspült. Integration durch Sprachverzicht? Wo sind wir hier?

Die Schulen sind überfordert, nicht mehr reformfähig, sondern in einem Zustand der Dauerkrise. Und das alles in einem Land, das einst auf Bildung als Schlüssel zur Zukunft setzte. Heute ist Bildung ein Reparaturbetrieb für die Fehler der Migrationspolitik. Und niemand will das zugeben.

Wer soll diesen Staat noch retten?


Ich habe genug gehört von "Transformation", "Diversität", "Klimagerechtigkeit" und all diesen Schlagwörtern, mit denen man die Lebensrealität von Millionen Menschen ignoriert. Ich will keinen ideologisch aufgeladenen Staat – ich will einen funktionierenden.

Einen Staat, der wirtschaftlich denkt. Der seine Grenzen schützt. Der sich um die kümmert, die das System tragen. Einen Staat, der den Bürger nicht als Problem betrachtet, sondern als Souverän. Einen Staat, der sich nicht in jeden Lebensbereich einmischt, sondern die Menschen machen lässt. Einen Staat, der nicht gegen das Volk regiert, sondern für es.

Aber derzeit sehe ich davon nichts. Ich sehe eine Regierung, die sich von der Lebensrealität der meisten Bürger abgewendet hat. Eine Regierung, die Schulden aufnimmt, Industrien zerstört, Migration verwaltet statt steuert, Bildung gegen die Wand fährt und den Sozialstaat in ein globales Grundeinkommen verwandelt.

Mein Fazit: Ich bin wütend – mit Recht


Ich habe keine Angst, das zu sagen: Ich bin wütend. Weil ich sehe, wie ein Land zugrunde gerichtet wird, das meine Heimat ist. Weil ich sehe, wie Politiker Entscheidungen treffen, die sie selbst nie betreffen werden. Weil ich sehe, wie die arbeitende Bevölkerung zunehmend entrechtet wird, während Ideologien zur Staatsräson erhoben werden.

Ich will kein neues Deutschland. Ich will ein funktionierendes Deutschland. Eines, das nicht aufgibt, was es stark gemacht hat: Leistung, Ordnung, Bildung, soziale Gerechtigkeit im eigentlichen Sinne.

Wenn sich nichts ändert, dann wird es kein Aufwachen mehr geben. Dann bleibt nur noch der Absturz. Vielleicht wird man dann auf uns zurückblicken und sagen: Sie haben es kommen sehen – aber keiner hat auf sie gehört. Ich habe fertig!

Anm. d. Red.: Unser Gastautor Ulrich Schild von Spannenberg hat das Thema Inflation auseinandergenommen. Seim Beitrag kommt zum Ergebnis: Die große Enteignung: einStaatsverbrechen!