FACHLEUTE AUS FÜNF KONTINENTEN FORDERN EIN ENDE DER GENTECHNISCHEN VERSUCHE AM MENSCHEN
Ein Kreis von Wissenschaftlern und Ärzten fordert mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage mehr Zurückhaltung bei weiteren Impfkampagnen. Anlass ist die Covid-Variante XFG, die in Teilen der öffentlichen Debatte auch unter dem Spitznamen „Frankenstein“ geführt wird. Auch wenn viele Einschätzungen XFG eher als mild einstufen, warnen die Unterzeichner davor, erneut breit zu impfen, bevor offene Fragen zu Nutzen, Risiken und Langzeitfolgen ausreichend geklärt sind. Aus ihrer Sicht sollten Entscheidungen zur Impfstrategie stärker an transparenten Daten und einer nachvollziehbaren Risiko-Nutzen-Abwägung ausgerichtet werden.
Träger der Forderung ist das „Bündnis für Menschliche Wissenschaft und Medizin“ (MWM). Nach eigenen Angaben vereint das Bündnis über 200 kritische Fachleute sowie mehr als 10.000 Unterstützer. Es plädiert dafür, mRNA-Impfungen vorerst auszusetzen und die Bevölkerung umfassender über mögliche Risiken zu informieren. Besonders betont wird die These, dass mRNA-basiert erzeugte Spike-Proteine länger im Blut und in Geweben nachweisbar sein könnten als vielfach angenommen. Daraus leiten die Unterzeichner die Forderung ab, die zugrunde liegenden Studien und Messdaten systematisch zu überprüfen und unabhängig zu bewerten.
Zudem verweisen die Beteiligten auf Berichte über schwerwiegende Nebenwirkungen, die in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Covid-Impfungen diskutiert wurden. Genannt werden unter anderem thrombotische Ereignisse, Herz-Kreislauf-Komplikationen, Herzmuskelentzündungen sowie neurologische Beschwerden. Aus Sicht der Unterzeichner sind solche Signale bislang nicht ausreichend einheitlich aufgearbeitet worden. Sie verlangen deshalb eine konsequente Auswertung von Meldesystemen, klare Kriterien für Kausalitätsprüfungen und eine bessere Nachbeobachtung, insbesondere bei Risikogruppen.
Politisch findet der Ruf nach Vorsicht Unterstützung bei einzelnen Parteien, darunter AfD und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die AfD hatte bereits am 7. und 8. November ein weiteres Corona-Symposium im Bundestag veranstaltet, bei dem u.a. auch der Herausgeber von KLARTEXT Rhein-Main einen Redebeitrag beigesteuert hat (siehe hier). Befürworter sprechen von einer längst notwendigen Aufarbeitung; Kritiker befürchten „politische Instrumentalisierung“.
Im Kern geht es den Unterzeichnern um Transparenz, gründliche Forschung und eine nachvollziehbare Prioritätensetzung im Gesundheitsschutz. Sie mahnen, dass medizinische Verantwortung und belastbare Evidenz bei künftigen Impfentscheidungen Vorrang vor Tempo und öffentlichem Druck haben sollten. Die öffentliche Unterzeichnungsaktion läuft noch und ist hier online erreichbar.