Appell für den Frieden

von Redaktion — über |

Bereits 1991 wurde in der Ukraine ein Referendum über die Unabhängigkeit von Russland durchgeführt. Der schwelende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland erreichte mit dem Überfall Russlands beginnnend am 24.2.22 seinen vorläufig traurigen Höhepunkt.

Die Spirale der Gewalt wurde und wird von beiden Seiten und deren "befreundeten" Parteien ständig befeuert. Aktuell feiern unsere Medien in glorifizierenden Bildern, wie deutsche Panzerhaubitzen und amerikanische Raketenwerfer abgefeuert werden. Im Internet werden Bilder von Mini-Drohnen gestreamt, die, beladen mit Sprengkörpern, auf gegnerische Soldaten gesteuert werden. Die Drohne sendet live bis zur Explosion und zeigt das Entsetzen im Gesicht des anvisierten Soldaten, bis dieses durch die Sprengung zerfetzt wird. Aktivitäten oder auch nur Bemühungen, Frieden zu stiften, finden sich dagegen keine. Ich glaube nicht, dass unsere Freiheit in der Ukraine verteidigt wird. So wenig wie in Afghanistan und anderswo auf der Welt - ganz im Gegenteil! Ich glaube nicht, dass dieser Krieg irgendeinen Nutzen haben wird. Für die Ukraine nicht und für uns schon gar nicht.

Unser über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Wohlstand wird aufgerieben unter geopolitischen Machtspielen: Ein ganzes Land wird in diesem Stellvertreterkrieg zerstört, Millionen werden heimatlos, Hunderttausende werden getötet. Kriege haben noch nie zu einem guten Ergebnis oder auch nur zu einer Verbesserung von konfliktären Situationen geführt. Alle Parteien sollten sich besinnen, jegliche Kampfhandlungen SOFORT einstellen und Lösungen am Verhandlungstisch finden. Dies sollten wir von unseren Regierenden einfordern! Zu unserem Wohl und dem Wohl der Ukrainer.

Jeder Mensch, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten, seines Glaubens oder seiner Weltanschauung um Frieden und eine friedliche Lösung bemüht oder darum bittet, trägt mit seiner positiven Energie dazu bei, den Konflikt endlich zu beenden und noch Schlimmeres zu verhindern. Dies kann zu Hause erfolgen oder auch öffentlich, zum Beispiel bei den Montagsspaziergängen.

Autor: Andreas Baum

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